© Roger Eberhard

Online-Gespräch | 30. Juni 2021

»Die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst«

 

»Einer, der sein Handwerk versteht und der eine Geschichte zu erzählen hat«, schrieb der Autor und Journalist Florian Illies einst in der ZEIT über Benedict Wells. Mit 24 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman. Mittlerweile gehört er zu den erfolgreichsten Schriftstellern seiner Generation. »Becks letzter Sommer«, »Spinner«, »Fast genial« und dann acht Jahre später der große Durchbruch mit »Vom Ende der Einsamkeit«. Benedict Wells Romane erzählen von Liebe und Freundschaft, von Familie, vom Suchen und von Verlusten. Und so unangestrengt Wells Sprache wirkt, sind seine Figuren doch mit viel Empathie und Tiefe geschaffen.

»In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb«, so beginnt »Hard Land« – sein neuester Roman. Es geht um den fünfzehnjährigen Sam und einen Sommer in Missouri 1985. Und wie dieser erste Satz schon erahnen lässt, kommt in den paar Wochen, denen wir dem Ich-Erzähler folgen dürfen, alles zusammen. Es geht um Liebe und Tod, um Ängste und deren Überwindung.

Wir sind von der Leichtigkeit und dem Facettenreichtum der Erzählungen Benedict Wells so begeistert, dass wir »Hard Land« zu unserem Buch des Monats Juni machen und Benedict Wells zum Autorengespräch einladen.
Gemeinsam mit der ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe wird es um die Popkultur der 80er, um Selbstzweifel, um (gescheiterte) Träume, Aufbrüche und die Verklärung der Jugend gehen. Und natürlich um all Ihre Fragen an den Bestseller-Autor!

Datum Mittwoch, 30. Juni 2021
Uhrzeit 19 Uhr
Ort Online auf www.freunde.zeit.de
Kalendereintrag In Kalender speichern (.iCal)

Das Live-Video beginnt am 30. Juni um 19 Uhr. Spätestens eine Stunde vor Beginn erhalten Sie eine E-Mail mit allen Informationen zur Teilnahme und dem Link zum Video.

 

Unser Buch des Monats Juni

»Hard Land« von Benedict Wells

Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden. Eine Hommage an 80’s Coming-of-Age-Filme wie »The Breakfast Club« und »Stand By Me« – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.

Zur Leseprobe

Die Ak­teu­rin­nen und Ak­teu­re des Abends:

Haben Sie »Hard Land« schon gelesen? Wie war Ihr erster Leseeindruck?

6 Kommentare

Silke Ermshaus am 10. Juni 2021 um 09.46 Uhr:

Ein wunderbares Buch. Sehr einfühlsam. Der Autor hat mich, 61 Jahre alt, auf eine Zeitreise mitgenommen.

Ilse Lodders am 10. Juni 2021 um 10.07 Uhr:

Noch nicht

Michaela Grosche am 12. Juni 2021 um 10.08 Uhr:

Das beste Buch, das ich dieses Jahr bisher gelesen habe!

Brigitte Standke am 12. Juni 2021 um 12.24 Uhr:

Dieses Buch hat mich sehr berührt, wie alle Bücher von Benedict Wells. Er bringt uns die Gefühlswelt von jungen Menschen so wunderbar nahe. Auch wenn ich nun schon etwas älter bin, tauche ich voller Emotionen in diese Welt voller Trauer, Glück, Einsamkeit, Freundschaft der Jugend ein, denn letztendlich sind diese Gefühle universell. Benedict Wells erzählt mit einer wunderbaren Sprache, empathisch, jung, sehr reflektiert.

Ute Gehrmann- Boos am 19. Juni 2021 um 17.24 Uhr:

Das ist ein wunderbarer und auch für mich zutreffender Kommentar

Ute Gehrmann- Boos am 19. Juni 2021 um 17.25 Uhr:

Das ist völlig zutreffend und bestätigt auch mein Empfinden

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