© Diana Pfammatter für DIE ZEIT / Andreas Hornoff

Online-Gespräch | 23. März 2021

Autorinnengespräch mit Julia Friedrichs: »Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können«

Viele Menschen in Deutschland können trotz eines Vollzeitjobs kaum von ihrer Arbeit leben. Sie haben nichts Erspartes, um gegen Eventualitäten des Lebens gewappnet zu sein. Die Pandemie hat das nochmal besonders deutlich gemacht.

In ihrem Buch »Working Class – Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können« spricht Bestsellerautorin und Journalistin Julia Friedrichs mit Wissenschaftlerinnen, Experten und Politikerinnen. Vor allem aber begleitet sie drei Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trage und bei denen es jetzt doch nicht reicht. Diese drei gehören zu der ungehörten Hälfte des Landes – den Arbeiterinnen, Angestellten und Freiberuflerinnen ohne Vermögen. Julia gibt mit ihrem Buch denjenigen eine Stimme, die nicht in den Talkshows sitzen oder auf Twitter die Debatten bestimmen und ohne die das Land stillstände. Wir finden, dass es unbedingt an der Zeit ist, sich diese Geschichten anzuhören, und haben deshalb »Working Class« zum Buch des Monats März gemacht.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir das Buch nun lesen und am 23. März auch darüber diskutieren. Und wir freuen uns, dafür einen ganz besonderen Gastgeber gewonnen zu haben: Auf Zoom wird der Editorial Director des ZEITmagazins Christoph Amend mit der Autorin ins Gespräch kommen. Warum ist es so schwer geworden, Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten? Was sind die Ursachen für diesen gesellschaftlichen Umbruch? Warum geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander? Und was hat die Finanzwirtschaft damit zu tun?

All Ihre Fragen sind willkommen!

Datum Dienstag, 23. März 2021
Uhrzeit 20 Uhr
Ort Online auf www.freunde.zeit.de
Kalendereintrag In Kalender speichern (.iCal)

Das Live-Video beginnt am 23. März 2021 um 20 Uhr. Sie erhalten spätestens eine Stunde vor Beginn eine E-Mail mit allen Informationen und Ihrem persönlichen Teilnahmelink.

 

Unser Buch des Monats März

Working Class – Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können

»Ihr werdet es einmal schlechter haben!« Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten ist schwieriger geworden, insbesondere für die, die heute unter 45 sind. Die Hälfte von ihnen fürchtet, im Alter arm zu sein. Was sind die Ursachen für diesen großen gesellschaftlichen Umbruch, wann fing es an?

Julia Friedrichs spricht mit Wissenschaftlern, Experten und Politikern. Vor allem aber begleitet sie Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt, die reinigen, unterrichten, Tag für Tag ins Büro gehen und merken, dass es doch nicht reicht. Sie sind die ungehörte Hälfte des Landes. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte.

Zum Buch

Die Ak­teu­rin­nen und Ak­teu­re des Abends:

Jetzt zum Newsletter »Was wir lesen« anmelden

  • Persönliche Buchempfehlungen von Journalisten, Künstlerinnen, Politikern und Leserinnen und Lesern
  • Verlosungen der spannendsten Neuerscheinungen
  • Kostenlose Hörbücher und Leseproben
  • Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren
  • Jede Woche, kostenlos in Ihrem Postfach