Willkommen bei der ZEIT mit Alice Bota

Wencke Tzanakakis © Phil Dera, Alice Bota © Sebastian Bolesch

Online-Gespräch | Video

Was wissen wir über den Krieg gegen die Ukraine? Die langjährige Russlandkorrespondentin der ZEIT Alice Bota beantwortet Leserfragen

Mit dieser digitalen Eventreihe wollen wir die neuen Abonnentinnen und Abonnenten von ZEIT und ZEIT ONLINE willkommen heißen. Jeden Dienstag beantworten wir live die am häufigsten gestellten Leserfragen rund um die journalistische Arbeit der ZEIT.

Zum Auftakt sprachen wir mit der langjährigen Russlandkorrespondentin der ZEIT Alice Bota darüber, was sie über die Lage in der Ukraine weiß, wie es soweit kommen konnte und welche Hintergründe aus der Geschichte zum besseren Verständnis heute wichtig sind. Auf die im Chat geäußerte Sorge, dass sich die Situation auch für Deutschland weiter zu spitzen könnte, antwortete die Expertin: »Ich habe auch Angst und ich kann Ihnen diese Angst nicht nehmen. Aber ich glaube, dass man diese Angst auch haben müsste, wenn die Ukraine aufgibt. Die Schlussfolgerung, die ich seit 2014 ziehe, ist, dass der Kreml soweit geht, soweit man ihn lässt.«

Zur Frage, wie sich Quellen, insbesondere aus sozialen Medien überprüfen lassen, rät Alice Bota: »Gucken Sie, was dieser Account sonst postet oder wofür dieser Account steht, dann bekommt man ein ganz gutes Gefühl dafür, ob diese Information stimmen kann oder nicht.«

Unsere Gäste schrieben im Nachgang des Abends:

  • Ich finde es beeindruckend, wie tief Journalisten über Jahre in Themen eindringen und dabei bleiben. Es war auch beeindruckend zu hören, was Journalismus in Kriegs- und Krisengebieten bedeutet.
  • Besonders spannend waren die Erklärungen über den Ablauf einer Recherchereise, die wichtigen Faktoren bei Reisen in Krisengebiete (z.B. Combat-/ Erste Hilfe-Grundausbildung, guter Fahrer, …) und somit die Nachvollziehbarkeit der entsprechend hohen Enstehungskosten.
  • Alice Bota wirkt absolut authentisch und glaubwürdig. Sie hat eine ruhige Art der Darstellung: unaufgeregt, klar und deutlich. Die Moderation war wieder einmal großartig.
  • Ein Abend in Balance zwischen tiefer persönlicher Betroffenheit und Professionalität.
  • Eine rundum informative Stunde.