Berlin & Livestream | 20. April 2026 | 19.30 Uhr
ZEIT FORUM Gesundheit
Depression – die unterschätzte Krankheit
Jeder fünfte bis sechste Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression – jährlich sind es mehr als fünf Millionen Menschen. Depressionen zählen zu den verbreitetsten psychischen Erkrankungen und verursachen die meisten Fehltage bei der Arbeit.
Obwohl Depressionen weit verbreitet sind, werden sie immer noch zu selten als schwere Erkrankung erkannt. Ärztinnen und Ärzte kommen bei der Diagnose oft zu unterschiedlichen Ergebnissen, weil die Symptome vielfältig sind und weit über die Gefühle Trauer oder Schwermut hinausreichen. Fehlende Therapieplätze erschweren zusätzlich eine angemessene Behandlung. Vielen Betroffenen fällt es schwer, ihre Krankheit in Worte zu fassen. Sie befürchten, in ihrem Alltag und Berufsleben benachteiligt behandelt zu werden.
Wie steht es um die aktuelle Forschung, Behandlungsmöglichkeiten und neue Therapieansätze? Welche genetischen, hormonellen oder äußerlichen Faktoren tragen zum Entstehen von Depressionen bei? Wie kommen wissenschaftliche Erkenntnisse in die reale Versorgung? Warum ist es so schwer zu vermitteln, was eine Depression wirklich bedeutet? Und was muss sich gesellschaftlich und im Gesundheitssystem ändern, um Stigmatisierung zu verringern und Betroffenen besser zu helfen?
Beim ZEIT FORUM Gesundheit sprechen wir mit Prof. Eva‑Lotta Brakemeier, Prof. Ulrich Hegerl und Kurt Krömer über diese und viele weitere Fragen zum Thema Depression.
Diese Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) statt.
| Datum | 20. April 2026 |
| Uhrzeit | 19.30 - 21.00 Uhr |
| Ort | Kammerspiele des Deutschen Theaters Berlin, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin |
| Kalendereintrag | In Kalender speichern (.iCal) |
Wenn Sie selbst unter einer Depression leiden oder sich belastet fühlen, können Sie sich vertraulich und rund um die Uhr an folgende Stellen wenden:
- TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym): 0800 1110111 oder 0800 1110222
- Im Notfall: 112 oder den ärztlichen Notdienst 116 117
- Weitere Beratungsstellen und Krisendienste über die Website der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Das Thema Depression kann sehr persönlich und herausfordernd sein. Wenn Sie sich während der Veranstaltung unwohl fühlen, zögern Sie bitte nicht, eine Pause zu machen oder sich an die genannten Hilfsangebote zu wenden.
Tickets vor Ort
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