Ver­an­stal­tung | 28.05.2020 | LI­VESTREAM ZEIT­ma­ga­zin im Ge­spräch mit Gün­ther Uecker
© Maryam Tajrishi
Datum 28. Mai 2020
Uhrzeit 18.30
Ort Livestream

ZEITmagazin im Gespräch mit Günther Uecker

Mit einer Würdigung von Joachim Gauck

Günther Uecker gehört zu den renommiertesten Künstlern der Nachkriegsgeneration. Berühmt wurde er mit seinen reliefartigen Nagelbildern. Seit Jahren fühlt sich der Künstler dem Iran verbunden, der Natur, den offenen Menschen und vor allem der Dichtung des Landes. Die mehr als 600 Jahre alten Verse des persischen Dichters Hafez inspirierten Uecker zu 42 druckgrafischen Arbeiten, die ab dem 29. Mai 2020 in der Kunsthalle Rostock zu sehen sind.

Schon am Abend vor der Ausstellungseröffnung spricht der Chefredakteur des ZEITmagazins Christoph Amend mit Günther Uecker, der im März 90 Jahre alt geworden ist, über dessen bewegtes Künstlerleben, seine Liebe zum Iran und die aktuelle Ausstellung. Und der Künstler erklärt, warum die Gedichte von Havez, die von Liebe und Sehnsucht, Frieden und Trennung, Religiosität und dem Genuss des irdischen Lebens handeln, die Menschen auch heute noch bewegen.

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist ein großer Bewunderer von Ueckers Werk. In einem einleitenden Gespräch mit Christoph Amend würdigt er den Künstler.

Neben Werken von Günther Uecker werden auch Arbeiten der iranischen Künstler Morteza Tarassoli (Schiraz), Mohammad Reza Yazdi (Teheran), Ali Mahboobi Sufiyani (Isfahan), Shahriyar Rezayi (Kerman), Babak Montazeri (Maschhad), Arefeh Arad (Rascht), Farzad Dashtizadeh (Buschehr) und Nedasadat Ayati (Kisch) in der Ausstellung zu sehen sein.

 

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