© Simon Maage / Unsplash

Helmut-Schmidt-Zukunftspreis

Living Democracy

„Selten war es so deutlich: Die Menschheit und ihr Planet brauchen Veränderung. Für Frieden und Freiheit. Für Umwelt und Klima. Für Chancengleichheit und sozialen Ausgleich“, sagt Uwe Jean Heuser, Juryvorsitzender des Helmut-Schmidt-Zukunftpreises. Aus diesem Grund haben die drei Partner – DIE ZEIT, die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und THE NEW INSTITUTE – mit dem Helmut-Schmidt-Zukunftspreis eine Auszeichnung ins Leben gerufen, die künftig jährlich an eine internationale Persönlichkeit für ihre innovativen Leistungen in den Bereichen Demokratie, Gesellschaft und Technologie überreicht wird.

 

Die Preis­trä­ge­rin und die Ver­lei­hung des Hel­mut-Schmidt-Zu­kunfts­prei­ses 2022

Am 28. Juni 2022 wurde Vanessa Nakate als erste Preisträgerin in der Hamburger Elbphilharmonie mit dem Helmut-Schmidt-Zukunftspreis ausgezeichnet.

So begründet die Jury ihre Wahl: „Vanessa Nakate ist eine der führenden Stimmen für Klimagerechtigkeit, eine Stimme der jungen Generation, der Zukunft, des Globalen Südens. Sie tritt ein für Uganda, Afrika und darüber hinaus, für einen großen Teil der Erde, der besonders stark vom Klimawandel betroffen ist – und am wenigsten dafür kann. Sie ist mutig, innovativ, verantwortungsvoll und steht stellvertretend für viele Aktivistinnen und Aktivisten, die ein neues globales Gemeinwohl definieren. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft viel von Vanessa Nakate zu lernen, und verleihen ihr voll Freude und Respekt den Helmut-Schmidt-Zukunftspreis 2022.“

Schauen Sie sich hier die Highlights der Preisverleihung an:

Das Zu­kunfts­fes­ti­val 2022

Als Rahmenprogramm des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises veranstalteten die drei Kooperationspartner ein Zukunftsfestival mit innovativen und lebendigen Veranstaltungen zur Zukunft der Ökologie, der Zivilgesellschaft, der Demokratie und des Sozialstaats – als Teil der „Langen Nacht der ZEIT“ 2022.

Schauen Sie sich hier die Veranstaltungen des Zukunftsfestivals an:

Der Preis

„Politik ist nicht nur Denksport, sondern Politik ist auch Handeln“

(Helmut Schmidt, 1969)

Helmut Schmidt verstand Demokratie als Streit um die besten Lösungsansätze. Er vertraute auf die Kraft rationaler Elemente und war davon überzeugt, dass am Ende von intensiven Auseinandersetzungen über politische Fragen ein Kompromiss zu stehen hatte. Politische Entscheidungen wurden nach Schmidts klassischem Verständnis in Parlamenten von demokratisch legitimierten Parteien getroffen.

Zugleich pflegte Schmidt den Meinungsaustausch und die Debatte über Milieugrenzen hinweg mit breiten Gesellschaftsschichten, und „Vertrauen“ besaß für ihn als politische Kategorie eine immense Bedeutung. Er legte großen Wert darauf, komplexe Probleme zu durchdringen und sie fundiert aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Dies erklärt seinen Wissensdurst und seine Offenheit für neue und interdisziplinäre Ansätze. Bereits frühzeitig erkannte Schmidt, dass sich die Zukunftsfragen des fortgeschrittenen 20. Jahrhunderts nicht in den engen Grenzen des Nationalstaats beantworten ließen. Vielmehr brauchte es nach seiner Überzeugung europäische Antworten und globale Initiativen.

Künftig wird der Helmut-Schmidt-Zukunftspreis jährlich an eine internationale Persönlichkeit überreicht, die mit ihrem bedeutenden Wirken für innovative Leistungen in Demokratie und Gemeinwohl steht.

Die Ju­ry-Mit­glie­der

Die In­itia­to­ren

Kontakt

Helmut-Schmidt-Zukunftspreis
DIE ZEIT
Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen
Helmut-Schmidt-Haus
Buceriusstraße, Eingang Speersort 1
20095 Hamburg

E-Mail: helmut-schmidt-zukunftspreis@zeit.de
Telefon: +49 40 / 32 80 – 237
Fax: +49 40 / 32 71 11