Was wir lesen: Die Autorinnengespräche der ZEIT

Kommen Sie mit Ihren Lieblingsautoren ins Gespräch!  

Mit der Literaturcommunity der ZEIT, »Was wir lesen«, lernen Sie auch die Menschen kennen, die Sie sonst nur lesen. Gemeinsam küren wir unser Buch des Monats und verlosen häufig kostenlose Leseexemplare. Und das Highlight jeden Monat: Wir treffen die Autorin oder den Autoren zum persönlichen Gespräch auf Zoom. Sie können von überall aus live dabei sein und Ihre Fragen stellen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Ihre Leserfragen. Kein Interview, kein Podium – ein Videocall, der sich anfühlt wie ein Gespräch unter Freunden. Schließlich ist die Liebe zum Lesen das, was die meisten ZEIT-Leserinnen und -Leser verbindet.

Das nächste Autorengespräch 2026:

17. September | Robert Seethaler: »Die Straße«


© Urban Zintel

Online | 17. September 2026 | 19 Uhr

Autorengespräch mit Robert Seethaler: »Die Straße« 

»Die Straße ist ein Ort der Begegnung, wo alles möglich ist. (…) Gleichzeitig ist die Straße auch ein Ort der Vereinzelung und Vereinsamung. Du weißt nicht, was hinter den Gardinen und hinter den Stirnen der Menschen vor sich geht«, so der österreichische Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler Robert Seethaler in der ZEIT. 

Hinter ebenjene Gardinen und Stirnen blickt Seethalers neuer Roman »Die Straße«. Er handelt von den Sorgen, Sehnsüchten und Geheimnissen einiger Nachbarn, die in derselben Straße wie Fremde aneinander vorbeileben. Anhand vieler kleiner Momente erzählt der Roman fragmentarisch, wie das ganz normale und doch so einzigartige Leben passiert. Das Leben von Menschen, die wir alle sein könnten. Und dabei wirft der Roman die Frage auf: Was bleibt eigentlich von uns?

Bereits in seinen früheren Romanen wie »Ein ganzes Leben« oder »Der Trafikant« verwebte Robert Seethaler die leisen, nüchternen Alltäglichkeiten zu etwas Großem und Wahrhaftigem. Wie gelingt ihm das? Warum interessiert ihn »das Sammeln von Augenblicken« und »das Säen von Bildern«, wie er sagt, heute mehr als das Entwerfen dichter Plots? Und wie schafft er es, Menschen, die am Rand der großen Geschichte stehen, sichtbar zu machen?

Darüber möchten wir am 17. September bei unserem Autorengespräch mit Robert Seethaler und Laura Hertreiter, Feuilletonchefin der ZEIT, live auf Zoom sprechen. Und vor allem soll es natürlich um Ihre Fragen an den Autor gehen. Stellen Sie gerne schon vorab Ihre Fragen!

Datum Donnerstag, 17. September 2026
Uhrzeit 19 Uhr
Ort Online
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Mit da­bei:

 

Unser Buch des Monats 

»Die Straße« von Robert Seethaler

Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in ihr alles, was Menschen passieren kann. Ein Junge wird vom Jagdfieber gepackt. Ein anderer weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Eine Blumenhändlerin lebt für einen Mann, der sie nicht einmal sieht. Sorge rüttelt an den Bewohnern, Sehnsucht treibt sie nachts auf die Straße, die Liebe bringt sie um den Verstand. Sie haben Träume und Geheimnisse. Ihre Wege kreuzen sich täglich, doch was wissen sie voneinander? In seinem neuen Roman verknüpft Robert Seethaler ihre Geschichten zu einem Mosaik der Augenblicke – und damit des Lebens selbst.

Gemeinsam mit dem Claassen-Verlag verlosen wir 20 Exemplare von »Die Straße«. Teilnahmeschluss ist der  17. August 2026. 

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Das sagen die Gäste über die Autorinnengespräche der ZEIT:

  • »Ich hatte hohe Erwartungen – und sie wurden übertroffen.«
  • »Entspannte und wertschätzende Atmosphäre, die auch online zu spüren war. Sehr gute und spannende Fragen, die viele verschiedene Aspekte streiften. Technik und Präsentation waren klasse. Ein wirklich tolles Interview!«
  • »Trotz Zoom entsteht eine spannende Nähe einer riesigen weltweiten Community – dabei zu sein war eine interessante Erfahrung.«
  • »Die Autorin Lena Gorelik hat es sehr gut verstanden, Themen anzusprechen, die oft nicht sichtbar und vielleicht auch mit Scham besetzt sind. Ich fühlte mich mitgenommen und hatte das Gefühl einer tiefen Verbindung, obwohl wir uns ja gar nicht kennen.«
  • »Ich bin begeistert von dem Zusammenspiel aus Lesung und Gespräch.«  
  • »Mir hat besonders gut gefallen: das kurzweilige Gespräch, die intelligenten Fragen, der Originalton, die wunderbaren Inspirationen, das strahlende Lächeln der Autorin.« 

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