»Ei­ne Stun­de ZEIT mit Ro­bert Ha­beck«

Dass die UEFA den Antrag der Stadt München abgelehnt hatte, das Stadion des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben zu beleuchten, findet Grünen-Co-Chef Robert Habeck »falsch, feige geradezu.« Am 22. Juni 2021 war Habeck zu Gast bei unserer Online-Veranstaltung »Eine Stunde ZEIT mit…«. Er sprach mit Tina Hildebrandt, Chefkorrespondentin der ZEIT, und Roman Pletter, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT, unter anderem über Klimaschutz, die Nord Stream 2 und darüber, wie Macht ihn verändert hat. Zudem erzählt er, wer sein Lieblingskanzler ist.

Klimaschutz und Freiheit hängen für ihn direkt zusammen: »Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit«, Klimaschutz sei keine Begrenzung von Freiheit. Er sieht die damit verbundene »soziale Spannung«, diese müsse aber in den »großen Horizont unserer Zeit« eingebettet werden: »In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen.«

Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der Stop der Gas-Pipeline Nord Stream 2. »Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline«, so Habeck.

Auf die Frage, wer sein Lieblingskanzler sei, antwortet Habeck: »Ich vermute, Willy Brandt, ohne, dass ich die Zeit live erlebt habe, aber die Berichte, auch im Nachgang darüber – die Bereitschaft, Dinge neu zu machen, sich, seiner Partei etwas zuzumuten und die Kombination aus normal sein und große Gedanken zulassen, die finde ich noch heute faszinierend.«

 

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